Es ist jetzt genau ein Jahr her, als ich mir ein Haus mit Garten gekauft habe. Ich wollte einfach unbedingt aus meiner Wohnung raus und mir ein wenig mehr Freiräume schaffen. Mein Garten sollte mein persönlicher Erholungsort, mein selbstgeschaffenes Paradies und der Ort meiner kreativen Verwirklichung sein.
Zunächst habe ich mir im ein paar interessante Bücher zum Thema „Garten anlegen“ und „Hobby-Gärtner“ in der Buchhandlung gekauft. Letztlich habe ich mich für einen gewöhnlichen Garten mit Rasen, einem kleinen Kräuterbeet, Gemüsebeet und leichter Randbepflanzung mit Sträuchern und Blumen entschieden. Aber mein Highlight sollte ein Swimmingpool werden. Damit habe ich mir meinen langersehnten Wunsch erfüllt.
Für den Aufbau und die Installation des Pools habe ich Handwerker engagiert, den Garten wollte bzw. musste ich jedoch selbst anlegen, da mich der Hauskauf schon mehr gekostet hatte als gedacht. Der Pool wurde in gerade mal einer Woche fertiggestellt. Zwischenzeitlich habe ich mich mit den entsprechenden Materialien für meinen Garten eingedeckt.
Gartenarbeit ist Knochenarbeit
Sähen, Giessen, Düngen, Mähen und wässern bestimmten von nun an meinen Tagesablauf. Immer wieder machten mir Vögel, vor allem Tauben, zu schaffen, die mein frisches Saatgut von der Erde weggefressen haben. Oh diese Tauben…
Nach mehreren Wochen, direkt zu Sommerbeginn, hatte ich endlich einen stabilen und schönen von grün durchzogenen Garten. Auch der Swimmingpool wurde jetzt mit dem Aufziehen der ersten Sonnenstrahlen eingeweiht. Es geht doch nichts über eine kurze Abkühlung im eigenen Pool.
Der Pool wurde von nun an jeden Tag benutzt. Auch Freunde und Bekannte kamen oft vorbei, um „Hallo“ zu sagen, aber in Wirklichkeit wollten sie sich nicht diese Erfrischungs-Möglichkeit entgehen lassen. Kann ich ihnen aber auch nicht verübeln – und ein Plausch am Pool ist ja auch was Nettes.
Nach gut zwei Monaten hatte sich leider durch die häufige Poolbenutzung der Rasen um den Pool derart erweicht, dass dieser Teil meines Gartens einem Sumpf glich. Der Rest des Gartens sah auch nicht gerade wie der Garten aus meinen Träumen aus. Hohes ungleichmäßig gewachsenes Gras, überall Unkraut und Maulwurfshügel.
Auf Aufräumen hatte ich eigentlich keine Lust, aber damit ich wieder die Idylle geniessen konnte, musste es sein. Ich habe meinen inneren Schweinehund besiegt und ein Wochenende von morgens bis abends im Garten gearbeitet. Nur wegen des Pools machte ich mir noch Sorgen. Das Problem mit überschwappendem Wasser und dem damit verbundenen durchnässten Rasen musste unbedingt gelöst werden. Das Problem könnte man mit einer Holzverkleidung bzw. ein paar Holzbrettern lösen. Letztlich habe ich mich jedoch „Gott sei Dank“ anders entschieden, und zwar für Kunstrasen.
Gartenarbeit muss nicht sein – Kunstrasen macht Rasenflächen pflegeleicht und unempfindlich gegen Wind und Wetter
Ein Freund hatte mir den Tipp gegeben und mir auch gleich einen Shop empfohlen. Als internetaffiner Mensch bin ich sehr kritisch – u. a. wegen der Betrugsfälle, über denen in den Medien berichtet wird – und habe den Matten-Shop erst mal unter die Lupe genommen. Doch das Misstrauen ist schnell gewichen. Lieferung auf Rechnung, keine Versandkosten und ein sehr günstiges Angebot haben mich schliesslich überzeugt.
Nach inzwischen drei Jahren als glücklicher Garten- und Poolbesitzer kann ich nur eins sagen. Ein Kunstrasen erleichtert enorm die Gartenpflege und sieht dabei noch sehr ansprechend aus. Auf den ersten Blick ist dieser kaum als „künstlicher“ Rasen zu erkennen – man darf eben nicht die einheitlich grünen Billig-Lösungen nehmen – ein paar Fränklis mehr für die naturnahe Variante ist gut angelegt…
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